PARACLET
MULTIMEDIA
Kirchenstr. 23
A 9220
VELDEN / WÖRTHERSEE
T. 0043-(0)
4274-51683 Fx: - 52879
Email: karlv@easyline.at Internet: www.relimedien.com
BUSINESS PLAN
ÜBERBLICK:
A) Executive Summary Seite 1
B)
Geschäftsidee Seite 3
C) Markt
und Wettbewerb Seite 11
D)
Marketing und Vertrieb Seite 14
E) Das
Geschäftssystem Seite 19
F) Die
Organisation Seite 21
G)
Realisierung Seite 23
H)
Chancen und Risiken und Planung Seite 26
I) Finanzplanung und die Finanzierung Seite 31
J) Zur Person des Karl Vospernik Seite 34
Zu A) Executive
Summary:
Es geht um eine Expansionsfinanzierung für
Paraclet Multimedia, einem katholischen Multimediaunternehmen, generell oder um
die Finanzierung von gewissen Teilbereichen aus diesem Businessplan, die man
ausgliedern und in eine eigene Rechtsform einbringen könnte. Der Leiter von
Paraclet Multimedia (s. Biographie im Anhang) hat etwa 33 Jahre christliche
Medienerfahrung international.
Paraclet Multimedia bietet eine gute Infrastruktur in
verschiedener Hinsicht (Geräteausstattung,
computergestützter Info-Pool (Datenbanken usw.) Markterfahrung, Kontakte, Kundenstock – über
7000 Datensätze in unserer Kundendatei usw), die gut ausbaubar wäre (speziell
in Richtung E-commerce und sonstige Internet gestützte Initiativen).
In folgenden Medienkategorien sind konkrete Projekte
vorhanden bzw. fertig vermarktbare Produkte:
·
Buch (spezielle Digitaldruck-Möglichkeiten)
·
Video
·
CD-rom
·
Hörbuch
·
TV-Video-DVD-CD-Rom Lizenzen für Bücher, bestehende CD-Roms und Videos / Filmmaterial
(Fremdprodukte, deren Rechte international angeboten, vermittelt werden) -
Zielgruppe: TV (inclus. Sat-TV) Kabel-TV, Verlage, Medienproduzenten,
Medienvetriebsfirmen, B2B Plattformen ua.
Konkret ist auch die Möglichkeit vorhanden eine Bibel –Cdrom
mit etwa 15 Sprachversionen international
zu vermarkten (`Multi Lingua Bibel"). Viele Extras auf der
"Scheibe" (etwa 1000 Graphikfiles m oft christlichen Motiven, 40
Software Programme wie Bibel Quiz für Kinder, Hunderte religiöse Liedmelodien
als Midi file, Tausende Textdokumente (z.B. ein elektronisches Morallexikon) in
5 Sprachen (deutsch, ital / engl / frz / span) mit diversen ausführlichen Stichwortindizes
mit Hunderten Schlagworten für die schnelle Suche. Hier kann in diversen Ländern
gut vermarktet werden - über verschiedenste Schienen (Internet, Grosshandel,
Buchhandel, kirchl. Mailings ua.)
Weiters wäre
eine Vermittlungsmöglichkeit der Film/Video/Tv
Produktion der bekannten, 12 bändigen Buchreihe über das Leben Christi als
Ergänzung zur Bibel (Maria Valtorta: "Der Gottmensch" - millionenfach
verkauft, 15 Übersetzungen, tausende
positive Referenzen, seit 50 Jahren am Markt - ein Klassiker) und die
grundsätzliche Verhandlungsmöglichkeit über die exclusiven Publikationen der
Buchserie in reduzierter Form als Kleinschriftenserie (als Geschmacksmacher).
Dutzende Master Video Bänder für den TV und Videovertrieb
von Spielfilmen, Dokumentationen ua. mit christlicher Thematik. Über 2000
Ansichtsvideos - datenbankgestützt - für christliche Lizenzangebote im
wachsenden TV, Sat-Tv, Kabel-TV, CD-Produktionsmarkt und Medienverlage als
potentielle Lizenzkäufer. Umfangreiche Datenbanken dafür existieren.
Ein Copyprinter, Netzanbindung für den Digitaldruck besteht,
sowie konkrete Publikationsvorlagen für den "print on demand"
(Kleinauflagen je nach Bestelleingang, Vermeidung von Risiko auf Spekulation
hin auflagen auszuwerfen die dann nicht immer profitabel vermarktbar sind. Digitaldruck dient auch zur Autonomie für die
sonstigen Eigenproduktionen (Videocover, CD-Rom Booklets ua. Einleger) sowie
für die Eigenwerbung und für Leistungen für Dritte (oft gutes Kompensationsgeschäft
möglich für den Eigenbedarf Einkauf z.B.)
Potential und Erfahrung für den die Software bzw.
Videoangebote ergänzende Hardware für Pfarren (Videoprojektoren / Datenbeamer
die man als second hand Geräte auch günstig anbieten könnte (z.B in Slowenien, Kroatien, wo Kirche noch stärkeren
Aufholbedarf hat an audiovisuelle Geräten für Kirche und Unterricht, Pfarrsaal
usw. Stichwort: Projektion von Liedtexten oder visuelle Elemente während einer
Predigt mittels Beamer, was teilweise
bereits mit Erfolg projiziert wird). Ein preiswertes, robustes Gerät, vorgestellt
über Aussendienst bei den Pfarren hätte große Vermarktungschancen. Vospernik
hat hierin in diversen Ländern durch Jahre viel Erfahrung. Eine gewisse Zahl
von „Aussendienstlern“ (meist auf Provisionsbasis, evtl. mit einem geringen
Fixum, gebunden an jeden Verkaufsbesuch), die diese Möglichkeiten in konkreter
Vorführung vorstellen, kann hierin ziemliche Absatzchancen wahrnehmen.
Ein umfangreicher Videokatalog mit hunderten Titel
(Eigenverlags- und Fremdvideos mit relig. Thematik) - vermarktbar über Internet
und im traditionellen Weg (Mails, Telefonmarketing, Vertreterbesuche) f.
Pfarren, Buchhandlungen, Klöster, Bildungseinrichtungen, Schulen, Medienstellen
etc. steht zur Verfügung
Streaming Video, Video on demand als Internet download -
hunderte Titel sind anbietbar - sei es auf der eigenen noch dafür anzupassenden
Homepage, sei es über diverse Portale
(entertainment, Bildungs, Religionsportale bzw. Plattformen) wo Datenbanksuche
nach speziellen Kategerien. Zahlung in diverses Form, wie es bereits Online Videotheken oder Online
Audio Downloads Anbebote („podcasts“) anbieten
bzw. praktizieren.
Auflistung verschiedener anderer Online Marketing Ideen bzw.
Infos dazu, wie und wo dies möglich wäre (Auktionen, Kleinanzeigen, Newsletter,
News Group postings, email, B2B und B2C E-commerce ua.)
Wie gesagt, Erfahrung und Produkte und Infos und
Infrastruktur ist vorhanden, Expansionskapital wäre nötig,
um das große kommerzielle Potential für das Nischenprodukt „katholisch“
bzw. „Religion“ auch "einzufahren".
Wie man weiss, ist Geld, Rentabilität, Profit bei gewissen potentiellen Investoren nicht
das einzige Kriterium Ihrer Entscheidungen (Stichwort: Ethische Geldanlage). Man
möchte auch etwas "Gutes tun", möchte "gute Werke" für
ein ruhigeres Sterben und Zuversicht für das Gericht Gottes.
Zu B) GESCHÄFTSIDEE:
Grundgedanke: Den menschlichen Grundbedürfnissen nach
Sinnhaftigkeit (Frage nach dem Sinn des Lebens), nach Durchblick, die Leidens- und Zukunftsproblematik, Todesahnen
und Sterbeangst mit christlichen Medienangeboten von einer bereits langjährig im Medienbereich agierenden Firma mit
einer Vielfalt von Medienangeboten zu
begegnen. Um dies zu bewerkstelligen,
wird EXPANSIONSKAPITAL gesucht. Vorhanden ist eine firmenmässige Infrastruktur
(Paraclet Multimedia ist ein Verein mit Gewinnorientierung zur Realisierung des Vereinszwecks).
Vorhanden ist ein grosses
Informationsreservoir, Erfahrung im kirchlichen Verlags-und Vertriebsbereich
und eine gerätemässige Infrastruktur
(Digitalkopierer, CD-Kopiereinrichtung für mittlere Auflagen,
Videokopiermöglichkeit, tausende Ansichtscasssetten für Lizenzangebote, Mastercassetten für
Eigenverlags-Videoangebote ua.)
Diesen oben erwähnten Grundbedürfnissen des
Menschen wollen wir mit mannigfachen Medienangeboten begegnen, und zwar:
* Durch Buch-Angebote (digitales Buch speziell f. kleinere
Auflage - print on demand) - Schwerpunkt: Ausführliche
Leben Christi Beschreibung (nach den
Maria Valtorta Visionen) - als Ergänzung zur Bibel Millionenfach bewährte Buchreihe, seit 50
Jahren auf dem Markt. Ein Klassiker, den es massiver zu verbreiten gilt.
Exclusivität möglich f Kleinschriften -
die einen Auszug aus den etwa 4000 vorhandenen Buchseiten (12 Bände) darstellen würden. Kooperation f Buchformat mit Partnerverlag in
der Schweiz, der den deutschsprachigen Vertrieb hat. Expansion in
Ostblockmärkten möglich.. Viele andere
Titel – speziell im Bereich Kleischriften – für die katholische oder relig.
Schiene sind ebenso mehr oder weniger druckfertig als Datei vorhanden. Einen
Titel davon („Biblisch beten“) haben wir innerhalb von 18 Monaten mit einer
Auflage von 30.000 St. bereits vertrieben. Das Potential dafür ist aber noch
weithin nicht ausgereizt.
·
Durch CD-Rom-Angebote
(Eigenproduktion und Übernahmen -
Lokalisierung)
·
Videos / DVD Angebote
(Eigenproduktion und Übernahmen - Lokalisierung)
·
Hörbuch -
Angebote (Toncassetten, CD) Schwerpunkt Valtorta (Eigenproduktion Schwerpunkt) und Zusammenarbeit mit einem deutschen kath.
Toncassetten / CD Verlag, von dem wir
den Bestand in nicht exclusiver Weise gegen geringe Lizenzgebühr übernehmen
könnten (Direktvertrieb, Buchhandel u.a. Wiederverkäufer, Internet Download
usw.)
·
Musik CD`s / MP3
- Angebote.auf CD-Rom oder download Basis
·
Lizenzverkauf, Lizenzvermittlung international
für TV (inclus. Sat-TV und Kabel) und
Verlage (Buch- und andere Medienverlage)
Entfaltung,
Detaillierung dieser Grundidee:
Kurzanalyse der menschlichen Befindlichkeit in unserer Zeit:
Religion ist weltweit wieder “im Kommen" - da
kurzatmige Ideologien (Kommunismus u.a. politische Systeme mit
Totalitätsanspruch in Form einer Ersatzreligion) weithin bankrott gemacht haben
- inclus. des praktischen Materialismus, Konsumismus, Hedonismus, der Jahrzehnte
die westlichen Kulturen prägte, und der keine fertigen Lösungen hat für die
erwähnte persönliche Sinnfrage Problematik und auch nicht für die anstehenden
globalen Probleme (globale Umwelt-
Klima-Bedrohung, Ungerechtigkeit - Nord Süd Gefälle z.B., Depressionskrankheiten, Selbstmordraten - als “Spitze eines
Eisbergs" die auf ein weithin vorhandenes Gefühl einer mangelnden
Lebenserfüllung, die man z.T. durch „Kaufrausch“ etc. einzudämmen
versucht, hinweist.. Weitere Problematik: Kriegsherde bzw. innerer
Friede in den Nationen z.T. gefährdet durch Überfremdungsangst etc. etc.) Sorgen
bereitet der gravierende Bevölkerungsschwund / Geburtenrate-problem. Hochgerechnet gehen viele europäische Länder
in Richtung „Aussterben“. bzw. Überfremdung. Die normale Reaktion auf eine
konstante Verunsicherung hinsichtlich Gegenwarts- und Zukunftsperspektiven
ist: Man wird nüchtern (nach dem Sturz,
der Entthronung der Ersatzgötter), man
besinnt sich wieder auf zeitlose Werte wie Glaube, Gebet, Schöpfer. Man frägt nach den
Ursprüngen des Menschseins, man sucht Halt bei Esoterik, Sekten, Gurus,
Hellseher, Kartenleser und anderen kurzfristigen und kurzsichtigen Heilsversprechern. Auch moderne Schamanen -
Profiteure wissen die Problemlage gut zu
nützen. Weiters sind Psychotrips in bzw.
gefragt, mannigfach schillernde Meditations- Innerlichkeitshelfer / Wellnesswelle (inclus. solcher für das Management-level
natürlich) bieten sich an, um innere Leerräume, Defizite zu füllen. Man
spürt allgemein: Ohne Moral, ohne
“ethische Aufrüstung“ geht jede Familie, geht jede Gesellschaft auf die Dauer
"vor die Hunde“. Man erfährt: Vogel Strauss Politik - “Kopf in den Sand“ -
nichts sehen, hören wollen von all den Problemen geht auf Dauer auch nicht. Die
Probleme spüren wir ja unter der Haut,
auf der Haut, man kann dem nicht entkommen, man kann nicht ruhig
schlafen bei dem “Heulen der Sirenen".
Nun, was tun frägt sich der Durchschnittsbürger?
Wie angedeutet, man greift nach irgendeinem Rettungsseil,
man bedient sich (oft orientierungslos) im Supermarkt der Weltanschauungen, die
uns täglich durch die Medien serviert
werden (Man nehme: eine Prise
Hinduismus, etwas Shintoismus. 5 Konfuzius Zitate, 20 % Bibelweisheit, 50%
Zeitgeist aus der “Kronen-Zeitung“ - das Ganze gut gemixt, und man meint:
Jetzt habe ich mein inneres Fundament
konsolidiert. Bald aber zeigen sich
wieder Risse in diesem nur scheinbar tragfähigen Fundament...
Eine Chance also für
christlich aufbereitete Medienangebote in Richtung “Lebenshilfe, Sinnerfüllung" die den
Menschen auch woanders abholt als in christlichen Fachbuchhandlungen (wohin die
Masse ja bekanntlich nicht strömt). Man sollte also mehr an den
Durchschnittsbürger heran, unelitär, die
Mentalität des Bild- und
Kronenzeitungs-Konsumenten treffen. Natürlich, andererseits, auch den Markt für
die etwas akademisch Angehauchten nicht links liegen lassen. Jedenfalls meine ich ganz gut die Mentalität,
die Bedürfnisse und die Interessenslage meiner Zielgruppen zu kennen, nachdem
ich in meinen über 30 Jahren selbstständiger Tätigkeit meist mit dem Verkauf
(telefonisch und persönlich) beschäftigt war, ich mit tausenden Pfarrern bei
meinen Verkaufsreisen durch ganz Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien,
Slowenien und Kroatien persönlich sprach
und auch weiß, auf Grund dieser Erfahrung, was verkäuflich ist und was nicht.
Andererseits habe ich Religion in einer Handelsschule unterrichtet, war ein
Jahr als Pastoralassistent in einer Pfarre tätig , war in anderen Berufen
(Hotelfach - In- und Ausland) so dass ich Denkweise, Mentalität, die inneren
Fragen (durch viele religiöse Diskussionen) der Zeitgenossen ganz gut zu kennen
meine.
Was ist am Markt vorhanden?
Im Vergleich zu dem (steigenden) Bedürfnis
(Meinungsforschungsinstitute wie das bekannte "Allensbacher Institut"
in Deutschland z.B. weisen auf ein breites Interesse für Weltanschauungsfragen
hin) ist relativ wenig an Angeboten da, die die Masse erreicht (Buchhandlungen
sind ja, wie gesagt, nicht ein Kanal, der zur Masse führt). Im Buchsektor sind zwar auch viele
religiöse Angebote, die Vermarktung
einzelner Titel, die ein breites Publikum ansprechen könnten, scheint zu
hinken. Hier ist noch Potential
vorhanden (speziell über die diversen Online-Marketing Möglichkeiten, wie
nachfolgend ausgeführt, aber auch durch Postwurfsendungen und
Versandhausmethoden, ebenso durch preiswerte Buch CD-Roms bzw. elektronische
Bücher und Hörbücher).
Was die von uns anvisierten anderen Medienformen ausser den
Buchangeboten angeht (Videos, CD-Rom, Hörbücher, Musik-CD`s) angeht, so ist
derzeit im christlichen Bereich nicht viel am Markt. Sie brauchen nur die
grossen Internet -Datenbanken wie das VLB (Verzeichnis lieferbarer Bücher -
etwa eine Million Titel) auf Videos oder CD-Roms (Software, andere Inhalte wie
Kinderthemen, Lebenshilfe, Biographien, Problemlösungen aus christlicher Sicht)
abzuklopfen, um festzustellen: Hier ist noch viel Potential für ein
mannigfaches Angebot, da viele Themen aus christlicher Sicht nicht angeboten
werden. Ebenso ist der „Religion -Speisezettel" der TV Anstalten ziemlich auf “Schlankheit“
eingestellt - d.h. nicht viele Angebote - ausser zu den traditionellen Zeiten
wie Sonntag vormittag, Karwoche, Advent-Weihnachten und kleine Häppchen in Form
von 5 Min Beiträgen zwischendurch.
Welche fertigen Produkte in den erwähnten Richtungen
(Sinnproblematik) sind andererseits
bereits vorhanden, aber nicht für den
Durchschntts-Konsumenten präsent, auffindbar?
Es gibt es - international gesehen - bereits eine stattliche
Anzahl von vertreibbaren Produkten im Buch
und Videosektor (die man also ins Visier nehmen könnte) die man jedoch auch öfter für die diversen
Regionen / Länderblöcke anpassen müsste. (Lokalisieren bzw. z.T. nur die Themen übernehmen und dann neu
produzieren, einzelne Elemente übertragbar.).
Christliche CD-Roms gibt es - im Vergleich zu der Zahl der Angebote in anderen
Themengruppen - relativ wenige. Ebenso wenig im Bereich christliche Hörbücher.
Ganz gut vertreten ist die Angebotspalette bei christlich orientierten Musik
CD-s. Der christliche Buchsektor ist,
wie gesagt, was die Titelzahl und Themenvielfalt angeht, gut bestückt, kommt
aber aus einer gewissen Ghettosituation (Verkaufsschiene Buchhandel, Anzeigen
und Katalogversand, meist an die
Stammkundschaft, nicht hinaus).
Andererseits sind oft
gut gemachte, christliche Produkte in den diversen Medienkategorien
nicht massiv genug international im Vertrieb
(Produziert von Verlagen, von privaten Film/TV Produzenten, von
Fernsehanstalten). Rechte dafür für eine
Reihe von Territorien könnte man häufig auf einer reinen
Lizenzbasis (Zahlung von Royalties von den Verkaufserlösen) erhalten. Manchmal
mit einem "Minimum Garantie" = Anzahlung auf den Lizenzgeber -
Verkaufserlösanteil. Eine Option, die Prozentzahlung v. Erlös in eine Fixzahlung
innerhalb eines Jahres umzuwandeln, wäre auch
häufig möglich. Je nach den Erfahrungen des ersten Jahres könnte man
dann die Option in Anspruch nehmen oder nicht.
Was einen Überblick über
christlich relevante Produktionen, die vorhanden sind, angeht, so hat Paraclet Multimedia eine tausende Titel
umfassende Computerdank v. relig. Produktionen (hauptsächlich im Bereich
Video-TV Produktionen mit relig. Thematik. Z.B haben wir eine CD-Rom von
Spielfilmproduktionen der letzten 60 Jahre Filmgeschichte international - mit
Selektionsmöglichkeit der
religiös-christlichen Titel. Bei Cd-roms ist auch eine Datenbank vorhanden,
jedoch jüngeren Datums - d.h. nicht so ausgebaut. Für updates zu diesen Infos wissen wir um
viele Quellen, wie man an entsprechende
Informationen herankommen könnte. Allein ein Ankauf von einem christlichen Spielfilmpaket
von ca. 150 Titeln aus der internat. Produktion "a la carte"
zusammengestellt, mit Rechten dafür für 10 bis 15 Jahre oder für immer, kann
eine sehr rentable Investition sein, wenn man dies international gut
vermarktet. Allein die wachsenden Sparten/Themenkanäle im Satellit - TV sind
ein grosses kommerzielles Potential. Für
diesen Zweck könnte man z.B. eine eigene Vertriebsgesellschaft gründen, in der
alle Rechte gepoolt werden. So wären
auch andere, in sich geschlossene Einheiten ausgliederbar in eine eigene
Rechtsform, was auch eine gewisse Risikominimierung bedeutet.
Ein besonderer Akzent,
was Buch bzw. Hörbuch - Titel angeht, würde auf die Buchserie von Maria
Valtorta: "Der Gottmensch" gelegt werden (Ergänzung zur Bibel, ein
Klassiker, Millionenfach weltweit verkauft, in 15 Sprachen übersetzt.) Grundsätzlich
könnte man mit dem ital. Lizenzgeber, der über alle Rechte weltweit verfügt und
den ich persönlich kenne, über die Exlusivrechte für den Kleinschriftenvertrieb
für den ganzen deutschsprachigen Markt verhandeln. Die Kleinschriften würden
etwa 50 % der Gesamtserie ausmachen (statt 4000_ dann ca. 2000 Seiten) und pro
Stück um ca. euro 1.50 Verkauf mit ca. 70-100
Seiten, Format A 6 angeboten werden (Schriftenstände ich Kirchen, Buchhandel,
direkt Mailings, Verkaufsautomaten, Kiosk - unterstützt mit Radiospots u.a.
Werbung, Online Marketing u.a.) Die
Kleinschriften würden Geschmack und Lust machen auf die gesamte Buchserie,
deren deutschsprachiger Vertrieb bei einem schweizer Verlag liegt. Wir würden
von diesem die Bücher beziehen, Er von uns die Kleinschriften. Das Hörbuch
könnte man gemeinsam herausgeben (von grossen Schaupspielnamen gelesen). Ein
äussserst grosses Potential stellt die Vermittlung der Rechte für eine
Kino-Videocassetten-TVSerie Produktion nach dieser Buchreihe dar, die ich
ebenfalls vornehmen könnte. . Eine Provisionszusicherung v. dem Verlag dafür
habe ich schriftlich. Natürlich würde eine TV/Kino/VC-DVD Umsetzung auch den
Buch-Kleinschriftenverkauf ordentlich
"pushen".
Das Potential
dieser Reihe ist deswegen so ausserordentlich, weil die Bibel immerhin das
weitverbreiteste Buch ist (milliardenfach verbreitet) und diese Buchreihe
"im Fahrwasser" der Bibel mitschwimmt. Die Erfahrung von tausenden
Referenzen (Laien wie Priester, Kulturkapazitäten wie einfaches Fussvolk)
zeigt, dass dieses romanhafte, leicht lesbare Werk zeigt, dass viele Menschen
dadurch ein besseres Verständnis für die Bibel, die Gestalt des Herrn und Seine Zeit erhalten.
Entsprechend geschickt vermarktet- über die verschiedensten Kanäle (s. unten -
Marketing) - hätte
dieses Werk ein riesiges Potential. Leseproben und andere Infos zu der
Buchserie sind in ausführlichem Maß auf
meiner Internet Homepage www.relimedien.com
Welche Vertriebskanäle
- traditionelle und innovative - sind vorgesehen, um die Zielgruppen
(religiös- weltanschaulich Interessierte, Menschen, die von offenen Sinnfragen
belaset sind - siehe Einleitung) zu erreichen?
1) Traditionelle Absatz-Vertriebskanäle:
* Buchhandel (es gibt
z.B. einige hundert Buchhandlungen im deutschsprachigen Raum, die speziell christliche Anbote führen.
·
Grosshandel, wobei es auch christliche Auslieferungen gibt,
die den Buchhandel bedienen.
·
Bücherein
(Gemeindebüchereien, kathol.-öffentliche Büchereien, Schulbüchereien)
·
Supermärkte / Handelsketten
·
Pfarren
(Schriftenstände z.B in Kirchen, gut bestückte Verkaufsautomaten bei
Wallfahrtskirchen ua. Möglichkeiten) und andere kirchliche Institutionen
(Klöster, Exerzitienheime, kirchl. Bildungseinrichtungen u.a.,
·
Schulen (private und
staatliche)
·
Kindergärten (f. Dias, Bibelspiele auf CD-Rom, Kinderbücher)
Privatkunden ( - haben ca. 5000
Adressen v. bisherigen Kunden in unseren
Computer-Datenbanken)
Erreicht - nebst innovativen
Methoden (s. unten) auch über traditionelle Mailings und Telefonmarketing.
·
Verkaufsautomaten für Taschenbücher/Kleinschriften + CD-Roms
+ Videos (kann in frequentierten Zonen wie Bahnhöfen, Krankenhäusern, Heimen,
Hotels ua. Orten eine kleine Buchhandelsfiliale sein (nur
billiger als eine solche) bis zu Verkaufspreisen von euro 7- dürfte ein Verkaufsautomat gute Ergebnisse
bieten. Testmarketing wäre auf alle Fälle empfehlenswert.
·
Radiospots - vielfach mit teilweisen Gegengeschäft möglich
(wir liefern - z.B. für ein christliches Radio Videocassetten, die sie als
Zahlung für unsere Werbespots erhalten.
Wir verkaufen
unsere Angebote (Bibel CD-Rom ua.) über Gratis-Telefonnummern mit einem
einfachen Merkwort, sodass der Hörer sich nichts gross notieren muss (z.B.
0800-medien). Hier ist ein sehr großes
Marketingpotential vorhanden.
·
Network marketing.
Erfahrener und christlich motivierter Network-Marketing Experte (z.B. v.
Amway) wird dazu gesucht, der einen
Testlauf in einem regional genau definierten Gebiet fahren soll (Anwerbung und
christlich eingestellten Personen - als Nebenerwerbsquelle. Job Anbot für den
Nebenverdienst über Internet, in christlichen Suchmaschinen ua.). Produkte würden auf der Schiene und parallel im Internet für ca. 1-2 Jahre
(am Beginn v. Lebenszyklus des Produktes)
angeboten werden. Hernach geht es in die übrigen Kanäle
(Supermarktketten etc.) zu einem reduzierten Preis für den Massenmarkt.
·
Anzeigen in Computer-Fachzeitschriften, christlichen
Magazinen, Radiospots ua. - wobei auch
eine Kooperation mit den div. Zeitschriften angestrebt wird (Z.B. erhalten
diese eine Provision von jeder
verkauften CD-Rom, dafür wird für die Anzeige nichts bezahlt. Auslieferung
direkt über Zeitungsverlag oder sie leiten die bei ihnen eingehenden Bestellungen an uns weiter und
haben so eine Kontrolle über die ihnen zustehenden Provisionen).
2) Innovative
Absatz-Vertriebskanäle:
·
"Streaming video" von unserer Homepage vorgesehen
(B2C- Business to consumer) und als "video on demand" -
Abruf gegen Bezahlung,
Beschreibung, Fotos zum Titel und kurzer Trailer als Basis für die
Kaufentscheidung. Für Dutzende Titel ist
ein Masterband da, über die Rechte dafür könnte man sich schnell und preiswert einigen. Nebst der eigenen Homepage werden in Zukunft
auch viele andere Video download bzw. streaming Video Datenbanken dafür genutzt (Entertainment Portale z.B).
Kaum Fixkosten, da Datenbank pro download bzw. Besichtigung einen
Erlösanteil erhält. - Ähnliche Vermarktung für elektronische Bücher (besonders aufbereitet, mit spez Programm, um
die Lesefreundlichkeit zu erhöhen mit vielfältigen Suchmöglichkeiten) die wir
herausgeben wollen (nebst der Möglichkeit, das Buch auch in traditioneller
Papierform zu erwerben) .
Beschreibungen, Kritiken, Inhaltsangaben, Leseproben u.a. als Basis für die Kaufentscheidung.
Für den Lizenzverkauf
(für potentielle Lizenzkäufer wie TV Stationen, Verlage, CD-rom und
Videoproduzenten, die Auszüge v. Filmmaterial suchen) würde man auch die auf der Homepage angebotenen "streaming videos" zur Verfügung stellen. Besichtigung gratis
über Passwort - Registrierung. Teurer Versand v. Ansichts-Videos in alle
Welt entfällt weithin (viel Ersparnis bei Spesen im Lizenzgeschäft). Die Qualität eines "streaming
Video" reicht andererseits nichts für die Ausstrahlung, so dass Piraterie
auf diese Weise kaum vorkommen dürfte.
·
B2B (Business to business) Plattformen für Vertrieb im
Internet (computergestützte Angebotsabgabe)
·
Andere Formen des Online Marketing (Newsletter, gezielte Emails, Communities,
schwarzes Brett, newsgroups,
Bannerwerbung, Auktionen, Kleinanzeigen, Linktausch mit anderen Hompages.
Wer einen Banner von uns auf seine Homepage setzt, bekommt im Falle eines Kaufes
von jemand der durch diesen Banner auf uns kam, eine Provision.
Was die Rentabilität angeht, so kann ich auf Wunsch für gewisse
Business Segmente detailliertere Kosten-Erlöse Rechnungen nachreichen Kurz hinweisen
möchte ich jedoch auf die Grundlinie, dass möglichst wenig Fixpersonal
angestellt sein soll. Mehr dann auf der Basis von Umsatz/Gewinnbeteiligung und einen geringen Fixum (in Heimarbeit,
Anwerbung über Internet Job Dienste).
Für die Heimarbeit gibt es meist auch die Internet-basierte Einschulungsmöglichkeit
(z.B. f Internet recherche, posting in Newsgroups ua (da keine Fixkosten - Verkaufsorganisation in
Heimarbeit für Online Marketing hätte
eine Erfolgsbeteiligung am Umsatz mit einem ganz kleinen Fixlohn.).
Vertreter für den Buchhandel und Grosshandel würden meist auf reiner
Provisionsbasis arbeiten. Im Internet würde man versuchen, möglichst viele
Links auf anderen Homepages zu meiner Homepage zu setzen. Wenn der so
herangeführte Besucher auf Grund des
Links etwas kauft, würde er um die 10-20 % Provision erhalten (Wird z.B auch
von Libro, Amazon usw. praktiziert).
Christlich motivierte Homepagebesitzer gibt es genug, die auch für einen
seriösen Nebenverdienst zu haben sind. Linktausch ist kostenlos.
Für Medienproduktion (CD-Rom, Videos ua.) gibt es viele Fördermöglichkeiten (EU - Programm
"Media") und auch Förderungen für andere Medienaktivitäten (Drehbuch,
Vertrieb, Synchronisation ua.)
C) MARKT UND WETTBEWERB
Hinweisen möchten wir, dass wir dieses Thema auch bereits im Abschnitt
"Geschäftsidee" angerissen haben. Dort wurde bereits ziemlich
ausführlich angedeutet, daß heute ein Defizit besteht an Sinnerfüllung.
Sinnfragen kann der Mensch nicht ausweichen, z.T sind sie natürlich
verdrängbar. Aufgabe eines Verlages im
katholischen Publikationsbereich ist es dann, hier zum Teil latent vorhandene
Fragen (mit denen man sich normalerweise nur wenigen anvertraut) aufzugreifen
und in seriöser Art zu beantworten bzw. Antwort -Anregungen, Antwort - Anstöße
zu geben. Hingewiesen wurde auch auf Indikatoren ( im Abschnitt Geschäftsidee,
wie gesagt) die belegen, daß das behauptete Defizit an Sinnerfüllung nicht nur
theoretisch behauptet wird. Sie bestehen tatsächlich. Hier kam zur Sprache die oft erschreckend
hohe Selbstmordstatistik, hier wären zu erwähnen die Millionen Suchtabhängigen
( Alkohol, Drogen, etc.) hier muss man jene sehen, die bewußt
ausgestiegen sind aus dem Alltagstrott und nach alternativen
Lebensstilen Ausschau halten. Wer in den verschiedenen Medien Lebensentwürfe,
Modelle, Lösungsansätze anbietet, kann
mit einem weltweiten Markt rechnen - so dass
auch Lizenzverkäufe von Eigenproduktionen möglich wären - nebst dem
deutschsprachigen Markt, wo man seine Kernkompetenz hat. Eine Kooperation / Koproduktion jedoch mit anderen ähnlichen Verlagen in
anderen Sprachzonen bzw. Gebieten ist bereits angedacht und sollte dann auch
sobald als bald möglich in Angriff genommen werden. Eine ziemlich normale
Angelegenheit im Verlagsbereich, wo oft weltweite Co-editionen stattfinden.
Auch der Druck wird bei Co-editionen zusammengelegt, um so günstigere Stückpreise zu erzielen.
Manchmal wird auch nur der teure Farbdruck den einzelnen Partnern in den
Sprachzonen zur Verfügung gestellt. Den
billigeren Schwarzweiß-Texteindruck macht man oft im Lande selbst, um so
geringere Transportkosten von der zentralen Druckerei zu haben.
Was den Wettbewerb im Publikationsbereich angeht, so ist einerseits die Zahl der Mitbewerber
(Verlage ) im katholisch / christlichen Bereich nicht so hoch
als in anderen Verlagsbereichen (z.B. Belletristik). Im Verlags /
Publikationsbusiness zählen für eine Marktstärke vor allem die Inhalte.
Der Preis ist innerhalb einer gewissen Bandbreite sekundär. Natürlich ist auch eine gute Vertriebsstruktur im Marketingorganistation
nötig, jedoch kann man sich hier zum Teil auch auf externe Partner abstützen
(z.B. gibt es für den deutschsprachigen Markt
sogenannte Barsortimenter oder Verlagsauslieferungen, die dann gewisse Marktsegmente
mit Buchhandel bedienen. Die Frankfurter Buchmesse als Indikator für den Buch
bzw. Medienbereich weist seit Jahren steigende Zahlen von Titeln, die insgesamt pro Jahr auf den Markt kommen, aus.
Im christlichen Bereich ist mindestens eine Konstante gegeben - was Titelzahl
und verkaufte Auflagen angeht (Anteil bei ca.12 % am Gesamt-Titelangebot). Wenn sie jedoch, wie auch bereits erwähnt, in
diversen Internet Datenbanken, die für den deutschsprachigen Markt existieren, diese auf
visuelle Medien oder CD-Roms hin durchforsten, so werden ziemlich wenig christliche Videos
bzw. christliche CD-roms entdecken. Hier ist, wie schon öfter erwähnt, zweifellos noch ein großes zu erschließendes
Marktpotential. Natürlich müßten auch in vielen
Fällen die Produktangebote speziell für die Untergruppen innerhalb
der Ziel-Obergruppe "Religion bzw.
religiös Interessierte"
ausgerichtet werden wie: Pfarrer,
Religionslehrer, christlich gebildete und interessierte Laien, Kinder, Schüler
usw.
Was christliche
Musikangebote angeht (christliche Pop Musik
z.B.) so ist wohl im Allgemeinen ein
breites Angebot vorhanden. Man könnte jedoch an viele noch unbekannte
christliche Musikgruppen herantreten,
die noch ohne Verlag bzw. Label dastehen und die man
heute zum Teil übers Internet erreichen könnte. In Eigenverlagsinitative
publizieren solche kleinere bzw. noch
nicht bekannten Gruppen ihre Produktionen im Internet (Als MP3 Format). Eine
ergänzende Vertriebsschiene über einen etablierten Verlag ist sicherlich bei
den meisten dieser Newcomer willkommen.
Was christliche
CD-Rom Angebote angeht, so weiß man
aus der Erfahrung in den letzten Jahren,
das der Markt auch einige tausend CD-rom mit christlicher Thematik
innerhalb kurzer Zeit absorbiert (z.B. Verkauf von Bibellesebund - Verlag, Deutschland. Ein anderer deutscher
Verlag hat biblische Kinderspiele herausgebracht, wovon auch einige Tausend Stück abgesetzt
wurden - unter anderem über Großhandelsketten wie Migros in der Schweiz
usw. Die CD-rom Produzenten im christlichen Bereich
sind dann auch grundsätzlichen interessiert an Lizenzangeboten (wie erwähnt
Paraclet über 2000 Ansichtskassetten etwa 3500 Titel in der Datenbank für
christliche Themen). Das Potential beim Lizenzverkauf besteht darin, dass diese
Produzenten kurze Auszüge von wenigen
Minuten suchen (z._B. für Animationssegmente innerhalb ihrer CD-rom Produktion,
wie etwa. Kinderzeichentrick-Bibelgeschichten, die sie in eine eigene CD-rom
Produktion integrieren möchten.
Eine Möglichkeit, wie man ziemlich schnell feststellen kann,
was an christlichen Medienabgeboten auf dem Markt ist, ist das Internet. Ebenso kann man im Internet ziemlich schnell
feststellen, dass noch nicht viele, b breitgefächerte Angebote von christlichen
CD-roms oder Hörbüchern oder
Lizenzangeboten bestehen.
Im Buchbereich, wie gesagt, ist ein traditionell
breites Angebot gegeben das jedoch auch mehr oder weniger konstant abgesetzt
wird. Ein noch größeres Potential im
Buchbereich wäre es aber, wenn man aus
einer gewissen kleinen Ecke des Marktes, den Buchhandel herauskäme und
einsteigen würde (mit ausgewählten Titeln)
in Massenmärkte im eigentlichen Sinn wie: Kioske, Supermärkte und
natürlich im Internet um alle Möglichkeiten des Online Marketing (siehe
kleinere Ausführung darüber an anderer Stelle). Bücher, Videos/DVD,
CD-roms, CD`s gehören ja, wie Statistiken ausweisen, im
Internet zu den am häufigsten erworbenen Produkten.
Was den Wettbewerb für religiöse Angebote bei unserem
zweiten Standbein, dem Lizenzverkaufssektor,
angeht, so gibt es nicht viele Anbieter
für Fernsehstationen (inclus. Sat-TV), Kabelstationen, für Verlage, die religiöse Angebote von
verschiedensten Quellen und verschiedensten Sprachen und Formaten ( Kinderfilme,
Dokumentationen, Spielfilmen Musikfilme ua.) zur Verfügung haben.
--
Im Buchbereich, wie
gesagt, ist ein traditionell breites Angebot gegeben, das jedoch auch mehr oder
weniger konstant abgesetzt wird. Ein größeres Potential im Buchbereich wäre
auch, wenn man aus einer gewissen kleinen Marktnische "Buchhandel" herauskommt
und als Ergänzung dazu in einen Massenmarkt selbst eintritt -
wie Kioske, Supermärkte und natürlich im
Internet um alle Möglichkeiten des Online Marketing ( siehe kleinere Ausführung
an anderer Stelle). Speziell im
Kinderbereich, so zeigt die Erfahrung, kaufen christliche Videos und CD-roms
ua. (z.B. Bibelgeschichten) auch Eltern
die normalerweise nicht regelmäßig praktizieren. Man betrachtet ja die Bibel
auch als Kulturgut bzw. zur Allgemeinbildung gehörend und wenigstens etwas
davon zu kennen. Etwas Moral möchte auch jedes Elternpaar den Kind auf den Weg
geben. Auch hier ein Indikator, das christlich-moralisch orientierte
Medienangebote ihren sicheren Markt haben.
Insofern hat auch die in einem anderen Kapitel erwähnte Buchserie von
Maria Valtorta ("der Gottmensch" - als Ergänzung
zur Bibel ) ein großes Marktpotential,
vor allem wegen der Exklusivität der geplanten Publikationen im
Kleinschriftensektor und hinsichtlich der geplanten Ausgabe als Hörbuch (nicht
alle Kapitel des Buches, sondern ausgewählte
Abschnitte von großen Schauspielern gelesen). Was Konkurrenzprodukte für religiöse CD-Roms
angeht, so ist keine große Palette davon
zu erwarten, da für diesen Markt bereits spezielle Marktkenntnisse (betreffend den Inhalt
und die Vertriebsmöglichkeiten
und die Mentalität der Kunden - Pfarrer, Klosterschwestern ua.). Hier muss
jemand schon einige Jahre tätig gewesen sein, um wirklich gute
Verkaufsargumente zu haben, diese Kunden zu motivieren und den konkreten Nutzen
in der Praxis aufzeigen zu können. Meine Voraussetzungen (siehe
Biographie) mit der mehrspurigen Ausbildung (Theologie, Medien, Verkauf,
Selbstständigkeit) bringt hier Voraussetzungen mit, die nicht so leicht
kopierbar sind. Zu bedenken gilt auch, dass im kirchlichen Bereich (Pfarren,
Schulen, Klöster, kirchliche Institutionen sonstiger Art) bereits eine
ziemliche breite Hardwarebasis (Computerausstattung) gegeben ist und so eine gute Voraussetzung auch für
den Bereich Software bei der Zielgruppe gegeben ist.Gewisse Käufer erwerben
dann öfter von der Bibel CD-rom gleich 15- 20 Stk (für Weiterverbreitung Pfarre
oder für Schulen, wo der Religionslehrer für jeden Computer-Arbeitsplatz ein
Stück benötigt. Weiters ist es logisch,
dass in einem nicht so hart umkämpften Markt wie z.B. Computer Hardware kein zerfleischender Preisdruck nach unten
stattfindet.
D)
MARKETING UND VERTRIEB
(inclus. Produktionserwähnungen).
Kurzer Überblick über die diversen Sektoren in denen
Aktivitäten ausgebaut werden sollen (wo also bereits eine gute Startbasis
vorhanden ist, die starkes Potential abgibt):
A) Lizenzverkauf (für TV,
Videoverlage, CD-Rom Verlage - international)
Ca. 3000 Filme in
Datenbank, ca 2000 Ansichtscassetten f Lizenzangebote auf Lager. Folgende Strategie - praktiziert seit vielen Jahren: Wir zeigen unser
Ansichtsmaterial (demnächst über Internet, wobei meist Auszüge von wichtigen
Angeboten ins Netz gestellt werden - so daß dann per E-mail eine Hinführung von potentiellen Interessenten
zu dieser Besichtigungsmöglichkeit
erfolgt und die dann telefonisch nachgefasst werden. Bei Interesse verhandle ich dann auf Grund
des Käuferangebotes mit dem Lizenzgeber und kaufe erst als Lizenzgeber die Rechte,
wenn ein Gewinn bei Transaktion für mich gesichert ist. Das Kaufrisiko ist somit praktisch Null. Man
hat nur die Vorlaufkosten für das Online - Marketing.
B)
Videos - christlich relevante Themen (Religion und Soziales - wie
Suchtprobleme ua.)
1) Produktion v Videos bzw. Synchronisation
v. Lizenzübernahmen aus dem Ausland. Was den inhaltlichen Schwerpunkt
bei Eigenproduktionen für den TV und DVD Markt angeht, so würden wir auf gute persönliche Glaubenszeugnisse (eine Videobiographie also) besondern Wert
legen (v.a. bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft,
Kultur usw. und ihr Bekenntnis zu einer grundsätzlich positiven christlichen
Haltung und deren kokrete Umsetzung in ihrem jeweils verschiedenen
Lebensbereichen. Diese Produktionen sind auch nicht teuer, brauchen keinen
grossen Aufnahmestab und haben Potential für TV und DVD. Auch international,
wenn es sich um eine illustre Persönlichkeit handelt.
2) Vertrieb Videos: von eigenen Produktionen bzw. Lizenzen und
von Fremdprodukten (Hunderte Titel im Angebot, Datenbank mit
noch viel mehr verfügbaren Titeln . Mehr auf der Homepage www.keryx-film.com)
C) CD-Rom Bereich:
(INHALTE: religiöse
Software bzw. andere Inhalte wie Texte, Nachschlagewerke, Fotos/Graphiken/Cliparts, Musik, Dateien für
“streaming Video und Audio" u Ähnliches)
1)Produktion von eigenen CD-Roms. Wir haben derzeit etwa 20 Titel im Angebot, andere Titel sind laufend
geplant (Mehr Details auf unserer Homepage www.relimedien.com - webshop)
Herstellung der CD-Roms:
Eigenes Tisch-Kopiergerät f. Kleinserien
(ca. 120 St. am Tag) - inclus. Bedrucken in Farbe der CD-Rom (Eigenkosten inclus. Lizenzkosten ca. 2
Euro pro CD.-Rom bzw Musik CD.) Verkauf
- je nach Staffelung (Abnahmemenge) 8,.50 € incl.) Dies ist speziell in der
Anfangsphase eines neuen Titels von Vorteil, weil man das "feedback"
von Kunden sofort berücksichtigen kann und so geänderte CD-Roms schnell auf den
Markt gebracht werden können (wenn ich wichtige Änderungen wünsche und ich
sitze auf z.B. 2000 Kopien einer überholten Version, so kann das schon etwas
"ins Auge gehen" ...)
2) Vertrieb von Fremdprodukten CD-roms.
Hier ist eine gewisse Marktnische vorhanden
- für den Lizenzverkauf /Lizenzvermittlung in
vielen Ländern, wo noch frei - in Abstimmung mit Lizenzgeber - vorgesehen) und
Vertrieb von Eigenproduktionen (für
Eigenvertrieb und für nicht exklusiven Sublizenzen-Verkauf)
D) Buch (Kleinschriften) Bereich:
1).Produktion
Durch eigenen
Digitaldruck s. unten:
Produktionsausstattung Druck v. Kleinauflagen bzw. Eigenverlagsbücher (ab
einigen Stück - print on demand, als neue Rationalisierungsform im
Verlagssektor) werden damit realisierbar und ökonomisch. Lizenzen f. den Inhalt: Tausende gute Bücher
sind vom Inhalt her noch gültig (z.B. Porträts von geschichtlichen
Persönlichkeiten, theologische
Abhandlungen etc.) jedoch vergriffen. CD-Rom Datenbank dieser vergriffenen
Bücher wäre aufzutreiben. Tausende
Bücher für meinen christlich relevanten Inhalt kann ich vom Ausland übernehmen
(Rohübersetzung mit guten Computerprogrammen, Feinübersetzung delegieren.
Material von Frankfurter Buchmesse z.B). Lizenzen im Buchbereich sind meist mit
etwa 5-10 % v. den Nettoerlösen abgeltbar, mit einer Option für eine Pauschalablöse,
wenn der Titel überdurchschnittlich verkäuflich ist.
Viele
Manuskripte bzw. Übersetzungsrechte kann man jedoch fast gratis beziehen (viel
Material z.B. als elektronischer File im Internet vorhanden, den man mit wenig
Arbeit in ein Buch- bzw. Kleinschriftenformat formatieren kann. Druck dann, wie gesagt, nach Bestellungen
– „on demand“ (hier war und ist ja das Hauptrisiko eines traditionellen
Verlages, der, um günstige Druckpreise
zu erzielen, eine Mindestauflage von 1000 St. machen muss . Dann aber
auf “Ladenhütern" sitzen zu bleiben, kann sich ganz schön auf der
Passivseite der Bilanz auswirken.)
Produktionsausstattung
bei Paraclet Multimedia:
Farb-sw-Digitalkopierer
an Computernetz angeschlossen (günstige Monatsmiete)
Buchbindearbeit
vergeben zu Pauschal-Stückpreis ausser Haus (Heimarbeit).
Zusätzliche
Auslastung des Kopierers durch folgende Initiativen:
Cover f Videocassetten (Papier-Einleger
in Farbe, Einleger und Booklet f CD-Roms,
Herstellung unserer Drucke (Kleinschriften, Plakate f. Pfarren (Zitate
ua. f. Predigt ua.)
2) Vertrieb
von Buch-Fremdprodukten:
Beschränkung auf billig einzukaufende Restbestände von Büchern mit
christlicher Thematik, wo dann eine solche Marge kalkulierbar, dass auch eine
Rabattweitergabe an den Wiederverkauf (Gross - und Einzelhandel) bzw. eine gute
Provision für den Aussendienst (meist “Multi-Card", dh. Mehrere Verlage
vertretende, selbständige,
spezialisierte Handelsvertreter. Damit kein Risiko von fixen Personalkosten, da
Provision nur bei Verkauf bezahlt wird).
3) Dienstleistungen für Dritte im
Digitaldruck-Bereich:
*Hier
würden wir vor allem mit verschiedenen Verlagen kooperieren - die günstige
Kleinauflagen benötigen, um das Lagerrisiko zu vermeiden.
Vertriebsschienen /
Vertriebskanäle
s. auch im Abschnitt: Geschäftsidee - div.
Vertriebspläne
1) Eigenvertrieb
a). Vertreter - reine Provisionsbasis (bei
Eigenverlag ca. 40 % - damit muss er alle Kosten selbst tragen. Bei Verkauf an
Wiederverkauf ca. 25 % f Vertreter. Die s ist höher als der Durchschnitt zahlt,
daher stärkere Motivation.
- Teilzeit (Slowenien, Kroatien) _f Geräte,
Lieddias, Projektionssystem f. Kirchen, Videocass, CD-Rom - Bibel 14 Sprachen
a) Telefonmarketing (Musterexemplar voraus bzw. Auszüge / leseproben / Demos unseres Angebotes – dann telefonisch
nachfassen. Ergänzung dazu: Telefonisch fragen ob man eine Ansichtssendung
machen kann, dieses Telefonat wird per Fax bestätigt (mit Rücktrittsmöglichkeit
per Fax vor Auslieferung der Ansichtssendung)
c) Email-Internet Marketing (Newsletter, Black boards,
Newsgruppen, Bannerwerbung, Linktausch,
Kleinanzeigen, Auktionen (für Business- und Endkunden ua.)
inclus. Internet
Zu
E) DAS GESCHÄFTSSYSTEM:
Paraclet Multimedia möchte eine schlanke
Organisation sein. Wo wir unsere Kernkompetenz haben wird es intern gemacht, ansonsten wollen wir verstärkt
"outsourcing" betreiben. Dies
beginnt schon beim Personal, wo wir häufig Arbeiten in Heimarbeit vergeben (an
freie Mitarbeiter, Honorarvertrag oder
Teilzeit Beschäftigte) – teils zu einem
Festpreis, teils zu einer Mischung von Erfolgsbeteiligung und Fixum
Derzeit sind neben dem
Gründer Karl Vospernik noch einige Mitarbeiter geringfügig beschäftigt,
andere als freie Mitarbeiter. Das Kopieren von CD-Roms geschieht z.B.ausser
Haus (Heimarbeit) Das Marketing (Mailings, Telefonmarketing)
würde z.T. aus der Firma weiter betrieben werden, wobei dann aber auch das
"outsourcing" als Ergänzung hinzukäme (Internet-Online Marketing,
spezielle Mailings, freie Handelsvertreter für Kundenbesuche (Büchereien,
Pfarren, Buchhandlungen, Grosshandel u.a.). Ebenso geschieht der Versand in der Firma, wobei normalerweise auch ein
Fixpreis pro fertigem Paket oder pro Videokopie, die wir erstellen, bezahlt
wird. Damit sind die Kosten kalkulierbar und überschaubar.
Für den zu intensivierenden Internet
Verkauf (Online Marketing) wäre wahrscheinlich in Zukunft eine eigene Kraft
interne nötig - die dann auch das Delegieren (als Ergänzung zur Arbeit "in
house") an freie Mitarbeiter überblicken und vollziehen muesste. Ebenso ist ein Verkaufsleiter so bald als
möglich "fällig", um mich selbst mehr für wichtige Kunden- bzw.
Firmenkontakte (key account aufgaben)
"freizuschaufeln" und um mich mehr auf die kreative Seite der
Neuproduktionen (Grundkonzepte und Delegierung von ihrer Ausführung)
konzentrieren zu können.
Die Grundkonzeption: Eigene Produktion bzw.
günstige Übernahmen von Fremdproduktionen (auf einer Prozent-Lizenzbasis)
speziell vermarkten. Hier stimmt dann die Marge, hier ist man in der
Preisgestaltung flexibel und hier hat man wenig Konkurrenz im Internet, weil im
Medienbereich der "Content" zählt und kein Medienprodukt so leicht
austauschbar ist gegen ein anderes (jedes
hat sein spezifischen Inhalte, die speziellen Aspekte, die es vertieft).
Content macht auch das Internet aus, nur gestalterisches Hip-hop ohne Inhalt,
ohne substanzielle Informationen, kann sich nicht halten und den user auf Dauer
nicht befriedigen.
Mit Eigenproduktionen kann man dann auch
weltweit anbieten (meist über Partner, joint Ventures).
Was den Standort angeht, so sind wir
derzeit in Velden - verkehrsmässig gut gelegen, da nahe an der Autobahn in
verschiedene Nachbarländer. Kundenverkehr als "Ladengeschäft" haben
wir nicht, daher ist auch von den Räumlichkeiten, vom Personal eine Ersparnis -
da man auch nicht "in zentraler
Lage" sein muss. Wir sind zwar nur wenige Minuten vom Zentrum Veldens bzw.
vom See, haben aber auch von der Lage her die nötige Ruhe für ein angenehmes
Arbeitsklima.
Was den Materialeinkauf angeht, so wollen
wir in Zukunft auch die
Bezugsdatenbanken, die im Internet verfügbar sind, "anzapfen"
(Business to Business). Damit ist sicher eine größere Chance für einen
preisgünstigen Einkauf gegeben als mit den traditionellen Methoden des
Beschaffungsmanagments (Wie schon erwähnt, B2B soll auch verstärkt eine
Plattform für unseren Medienvertrieb sein).
Was das Verhältnis Fixkosten-variable
Kosten angeht, so ist das System des outsourcing auch dazu angetan, die
Fixkosten gering zu halten. Zur Zeit der Abfassung des Business planes haben
wir etwa € 1200 monatliche Fixkosten. Die anderen Kosten
sind variabel und fallen nur an, wenn auch Aufträge vorliegen.
F) DIE ORGANISATION
Als Besonderheit versuche ich, meine
Mitarbeiter mehr über die ideelle / christliche Seite zu motivieren sowie über eine breite Möglichkeit, sich in
den Firmenablauf durch selbständiges Handeln und Brainstorming einzubringen. "Managment
by objectivs" . Gute, familiäre Atmosphäre.
Ein besondern christlich motivierter
"Freelancer" im Computerbereich hat mir bisher mindestens 7000 €
erspart- indem er mir fast gratis wochenlang Arbeiten am Bibel-Computerprogramm
für meine CD-Rom Publikation machte.
Für
zentrale Fragen wie z.B. Zukunftsperspektiven / Strategische Planung wollen wir
in Zukunft auch verstärkt freie Unternehmensberater in Anspruch nehmen.
Hinsichtlich der Verkaufserfahrung kann ich
von mir selbst sagen, dass ich in den etwa 30 Jahren selbstständiger Tätigkeit
vor allem viel Erfahrung im Verkauf / Kundenkontakt /Marktsituation im relig.
Medienbereich gewonnen habe. Dahinter steht natürlich viel Fleiss, aber auch ein gutes Verkaufstalent,
da ich sonst z.B. nicht durch meine persönlichen Verkaufsreisen und
Telefonmarketing etwa 4000 Kirchen in div. Ländern (Österreich, Deutschland,
Frankreich, Italien, Belgien, Luxemburg, Slowenien, Kroatien) mit einer
speziellen Durchprojektionsfolie (Rückprojektion) für den Kircheneinsatz
eingerichtet hätte (Zusätzlich zum Verkauf von Tausenden Diaprogrammen,
Videocassetten, Toncassetten, Büchern etc.).
Zielgruppe: Kirchlicher Markt (Pfarren, Klöster u.a.) und
Religionslehrer in privaten und öffentlichen Schulen. Dazu helfen mir
auch die guten bis fliessenden Sprachkenntnisse
in 7 Sprachen. 33 Jahre durchzustehen als Selbstständiger erfordert - bei
"ups and downs" , wie es die Wirtschaft und das Leben mit sich
bringt, Zähigkeit, Flexibilität
angesichts häufig geänderter Paradigmen (die audiovisuelle Technik hat sich
rasant entwickelt, das Internet als Chance und Herausforderung, die kirchlichen
Kunden bzw. Pfarren u.a. ändert sich hinsichtlich der Mentalität, der Schwerpunkte,
der Bedürfnisse). Es hieß also immer, "am Drücker zu bleiben", auf die "Zeichen der Zeit zu
achten", geänderte Märkte und Chancen wahrzunehmen und sich laufend
weiterzubilden.
G)
REALISIERUNG
Festzuhalten gilt, dass diverse Etappen
betreffend der Realisierung auch z.T. schon in anderen Kapiteln des Business
Planes niedergelegt wurden (z.B. beim Kapitel Marketing)
Festzuhalten wäre auch, dass in meinem Fall
die Firma bereits besteht und tätig ist, sodass ich die Planungs- bzw.
Realisierungsstufen der Zeit vor dem Firmenstart überspringen kann.
Die
nachstehend angeführten Stufen bzw. Projektetappen sind auch nur realisierbar,
wenn eine "Expansionskapitalspritze" erfolgt, da die Kraft zur
Eigenfinanzierung dieser Expansionen derzeit nicht gegeben ist.
Wir haben folgenden
Zeitplan für eine Expansion vor Augen:
·
Internet Shopsystem ausbauen
- für religiöse Medien (Eigene
Verlagsprodukte und fremde Programme)
für Software bzw Cd-rom Angebote / Videos / Buecher / Hoerbuch / Musik
cd- u.a. Medien - 6 Monate. Übersetzung
gezielt von jenen Medien, die größeres Potential haben (CDRom, DVD,
Bücher) in die Weltsprachen (spez. Englisch), um die ganze Palette der
Verkaufsmöglichkeiten über das Internet mehr
auszuschöpfen.
·
Ausbau Internetverkauf für
Lizenzen (speziell
"streaming video" Lizenzangebote -18 mon
·
Übersetzung v unseren verlagseigenen Medien (Kleinschriften,
DVD, Cdrom) für Märkte (ehemaliger Ostblock, v.a.dort wo genügend kathol.
Potential ist) wo man auch durch persönlichen Verkauf (Aussendienst) aktiv
werden möchte.
·
Ausbau traditionelles Marketing (Besuchsnetz für meine Zielgruppen) - 12 Mon
Priorität: Finden eines Vertriebsleiters der
einerseits christlich motiviert ist,
andererseits mit einem geringerem Fixum
und dafür mit mehr Erfolgsbeteiligung
(Anteil an Rohgewinn) tätig wird. Dieser müsste Leute finden, motivieren, mit
Ihnen „an die Front“ gehen für konkrete Verkaufseinschulungen und auch intern
die Strukturen noch mehr auf „Verkauf /
Martketing“ trimmen.
Die Suche z.T.
ueber Internet Jobmaschinen (Schwerpunkt christl. Suchmaschinen - wie z.B. www.jesus.de oder www.jesus-online.de wo auch
Personalanzeigen moeglich sind) ,
Die nötige
Stellenbeschreibung wird natürlich ziemlich genau umrissen. Diese würden
enthalten:
* Ausbau v
Telefonmarketing f diverse Zielgruppen
* Ausbau online
Marketing
* selbst besuche
machen bei potentiellen Großkunden
(Handelsketten) u diese Besuche verbinden mit dem Aufsuchen v Handelsvertretern
- s unten freiberufliche Provisionsbasis
-muss z.B. auch in
der Lage sein, ein Netzwerk v freiberuflichen Handelsvertretern aufzubauen die
unsere Produkte auf reiner Provisionsbasis anbieten (f Buchhandel, Supermärkte, Handelsketten sonst art, Computershops, Devotionalien -
Souvenirshops (f Bilder-Sprüche-Auswahl v Sprüchen durch Käufer aus unserer
Zitate CD-Rom)
f Kindergärten
(Cd-roms / Bücher / Rückprojektion für Licht Schattenspiele)
*f Pfarren
(breitres Angebot = Digitaldruckdienstleistung / Videokassetten / Bücher /
Cd-roms / Hörbücher / technische Geräte wie Rückprojektion,
Videogrossbildprojektoren - gebraucht und neu, Overheadprojektoren,
Liednummeranzeiger, tragbare Lautsprecher u.a.
* schulen (CD-ROM,
Videokassetten, Technik = Videoprojektoren, Rückprojektion)
* mit wachsender
Anzahl der Aufträge würde auch intern
Aufstockung nötig - meist im Bereich der geringfügig Beschäftigten - unter der
Einkommensgrenze 340 € mtl - da kaum
soziale Belastung u keine Kündigungszeiten anfallen
*ebenso im Bereich
Heimarbeit Expansion
Falls mehr Personal
nötig - wieder outsourcing von gewissen Leistungen bzw. Freelancer Mitarbeiter
ua. Das würde auch räumlich Einsparungen bedeuten, da nicht zu grosse Büroräume
nötig wären.
* Ausbau von
meinem Barter Gegengeschäft - bin
Mitglied einer internat. Gemeinschaft von Barter Mitgliedern, wo man ganz oder
teilweise mit seinen eigenen Leistungen zahlt- mit Verrechnung über eine
zentrale Verrechnungsstelle mit Barter Schecks, die man für das Guthaben
ausstellt.
*Grössere
Buchauflagen würden z.T. im Barter Pool bezahlt werden, andere könnte man in
Slowenien oder Kroatien günstiger bekommen als im EU Raum.
Produktexpansion -
Planung:
Nach ca. 12 Monaten
und nach Eintritt eines Vertriebsleiters, der die bisherigen fertigen Produkte
anbieten würde (s. Marketing - Multi Lingua Bibel CD-Rom, Zitate CD-Rom
ua.) müsste man dann an die Einstellung
eines Lektors (freelancer) denken, da ja etwa 15 neue Buchtitel jährlich
vorzusehen wären - nebst etwa 7 neuen CD-Roms und ca. 10 Videos pro Jahr. Man könnte, was Neuauflagen von Büchern
angeht, so würde man z.T. an die Neuauflage
von vergriffenen Büchern herangehen (es gibt, wie erwähnt, eine eigene CD-Rom darüber) - weil hier auch
der Neusatz meist nicht mehr nötig ist.
Themenmässig würde man natürlich
bei christlichen Inhalten bleiben - innerhalb dieser breiten Palette jedoch
Schwerpunkte setzen auf : Heiligenbiographien, Erscheinungsthemen, Gebet,
Meditation, Okkultes. Als Format meist preislich günstige Kleinschriften, um
mehr die Masse als theologische Spezialisten anzusprechen.
Was die
Produktionsmittel angeht, so sind diese im Prinzip bereits vorhanden (diverse
Computer, Copyshop Ausstattung,
Videokopierung, CD-Rom Kopierung u. Ähnliches). Natürlich müsste man an eine
Aufstockung bzw. Kapazitätsausweitung denken, wenn größere Auflagen nötig sein
sollten (outsourcing, Heimarbeit), Videoschnitt. Eigene einfache Kommentar-Hinzufügung für die
Herstellung fremdsprachiger DVD („voice over“).
Erwähnungen darüber
sind auch bereits erfolgt.
Mit der Copyshop
Einrichtung und mit der CD-Rom Duplizierung könnte man auch kleinere Auflagen
von Dritten hereinnehmen, wobei dann auch öfter ein Gegengeschäft denkbar wäre.
Kurz bis
mittelfristige Investitionen, die nötig wären für den Ausbau des
Medienvertriebes im Bereich Video u CD-Rom: Bei den Preisen handelt es sich
manchmal um den Lizenzkauf auf
Fixpreisbasis, manchmal wäre es eine Anzahlung (Minimum Garantie), zu dem dann
noch von den Verkäufen ein Lizenzgeberanteil von ca. 10% hinzukäme.
2) Computer - muss schnell und geeignet
sein fuer Videoschnitt / Videobearbeitung / Synchronisation von Videocassetten
aus anderen Sprachen / Titeleinfuegung u.a. Videobearbeitungen - etwa 3500 €
3) Diverse Lizenzen besorgen für div. Territorien f DVD / TV
(Prozentabrechnung vom Erfolg – ziemlich risikolos).
Mittelfristig würde
man vor allem im Internet Bereich investieren, wahrscheinlich mit einem eignen
Server, der etwa 30 Gigabyte Kapazität
hat - um so speziell für den
Geschäftsbereich Lizenzen (auch bereits an anderer Stelle genauer beschrieben)
international mittels streaming Video bzw. Videos zum downloaden (öfter nur
Extrake, Demos davon) auszubauen.
H)
CHANCEN, RISIKEN
UND PLANUNG
Monatskalkulation – grob (Ausgaben / Einnahmen)
|
Ausgabeart |
Betrag € |
Bemerkung |
|
Büromiete |
400- |
|
|
Personalkosten (1 x Vollz f mich + 1 Teilzeit + div
geringfügig bzw. Heimarbeit. |
2500 |
Hier Kalkulat. ohne Aussendienst |
|
Gerätemieten / Leasing Büromaschinen inclus. Digitalkopierer |
250 |
|
|
Fahrzeugkosten |
250 |
|
|
Div. Versicherungen |
50 |
|
|
Telefon – Fax – Internet |
300 |
|
|
Materialeinsatz – Papier, Rohlinge u.a. |
800 |
|
|
Diverses (Zinsen u.a.) |
300 |
|
|
Summe Ausgaben
monatlich ca. |
4 850 |
|
|
|
|
|
|
Einnahmeart |
|
|
|
Medienverkauf (Buch, CD-Rom DVD u.a.) Telefonmarktg. |
3300 |
|
|
Medienverkauf – Internet |
1000 |
|
|
Dienstleistg- Copyshop, Duplizierung |
700 |
|
|
Lizenzverkäufe – an Verlage, TV Satellit |
2500 |
|
|
Sonstige Einnahmen |
300 |
|
|
Summe Einnahmen ca. |
7800 |
|
Vorschau – Kalkulation
für ein Jahr (unter der Voraussetzung, dass
mindestens 100.000 € Expansionskapital vorhanden sind).
Diese Planung erfolgt unter der Voraussetzung, dass ein Expansionskapital von mindestens
€ 70.000 zur Verfügung steht, um
z.B. Aufträge, Marketing, Aussendiensttätigkeit u.a. Verkaufsinitiativen
die hier im Business Plan angerissen sind
(speziell für das Online Marketing) vorfinanzieren zu können.
|
Beschreibung Kosten / Aufwand |
Betrag |
Bemerkungen |
|
Personalkosten
(Vollzeit, Teilzeit, freie Mitarbeiter) |
35000 |
|
|
Mieten |
5000 |
|
|
Pkw bzw.
Reise-Transportkosten |
4000 |
|
|
Versicherungen |
1500 |
|
|
Telefon / Internet |
3500 |
|
|
Übersetzungskosten f Auslandsvetrieb |
3000 |
|
|
Büroaufwand, Druck
Papier usw. |
3600 |
|
|
Wareneinkauf (z.B. CDRom + DVD Rohlinge ua.) |
9000 |
|
|
Marketingkosten / Werbung incl. Online Marketing |
6000 |
|
|
Lizenzeinkauf f neue Programme – inclus. Anzahlung für
eine weitere Prozentzahlung f Lizenzen im Verhältnis zum Verkauf |
7000 |
Lizenzen f DVD, CD-rom
Buch |
|
Kapitalkosten (z.B.
Zinsaufwand u.a.) |
5000 |
|
|
Diverser Aufwand / Sonstiges |
4400 |
|
|
Summe Aufwände |
87000 € |
|
|
|
|
|
|
Erträge |
|
|
|
Medienverkäufe deutschspr. Raum |
70000 |
Verkauf über Telefonmarktg. Online, Aussendienst Wiederverk. u a Kanäle |
|
Medienverkäufe ausserhalt deutschspr Raum – zB. Slowenien,
Kroatien, Ungarn, Polen, Slowakei |
35000 |
Wiederverkauf,
Vertreter, Telefon u.a |
|
Lizenzverkäufe an Verlage, TV (terristrisch und Satellit) – DVD, CD-Rom,
Audio |
30000 |
z.T. Direktverkauf, z T. Vermittlungsprovis. |
|
Sonstige Erlöse |
3000 |
|
|
Summe Erträge |
138000 € |
|
|
Rohgewinn vor
Steuern |
51000 € |
|
|
|
|
|
Entwicklung von Unmsatz /
Aufwendungen / Erträge:
Nachdem die meisten Umsatzträger Eigenverlagsproktukte sind, können wir
auch die Preise dafür dem Markt entsprechend anpassen (CD-Roms, Bücher, Videos)
und haben relativ wenig Konkurrenz, da bei Verlagsprodukten die Inhalte zählen
und diese oft unverwechselbar mit anderen Produkten sind. Es ist daher davon auszugehen, dass sich
Umsatz und Kosten - im Grossen und Ganzen - die Waage halten - das heisst bei größerem
Aufwand auch ein größerer Ertrag erwirtschaftet wird. Was die Kosten angeht, so können wir auch
relativ flexibel auf Marktschwankungen reagieren, da z.B. nur der "harte
Kern" des Personals fix angestellt
bzw. angemeldet ist, der Rest sind Teilzeitbeschäftigte oder
"Freelancer". _Bei den Lizenzen zahlen wir die Royalties auch
proportional zu den Verkäufen, was auch Kostenanpassung an den Umsatz
bedeutet. Die wirklichen Gemeinkosten
die zugleich fixe Kosten sind, sind relativ gering (Versicherungen, Miete, Betriebskosten und Ähnliches).
Was die Liquidität angeht, so sind wir meist bei kirchlichen
Institutionen bzw. Schulen, Klöstern u.s.w. tätig, und hier herrscht noch eine
gesunde Zahlungsmoral. Meist wird auch gleich gegen "cash" verkauft
(Nachnahme) oder die Ware haben wir mit im Auto (CD-Roms) sodass bei Bestellung
auch gleich geliefert wird (Fahrverkauf). Ein gutes Rechnungswesen das aktuell
ist, zeigt uns auch, welche offenen Posten wir haben, und diese werden dann
regelmässig gemahnt.
_Was die
Umsatzplanung / Umsatzvorausschau angeht, so basiert diese auf Zahlen aus der
Vergangenheit und sind nicht "aus der Luft gegriffen".
Was unser Angebot an potentielle Kapitalgeber angeht, so
würden wir als Verhandlungsbasis 4 % Verzinsung vom investierten Kapital
anbieten die gewinnunabhängig wären.
Weiters für maximal 60 % vom Gewinn ausschütten auf auf
die Investoren aliquot aufteilen
Als "Exit-Strategie" für Investoren können wir uns
gut vorstellen, dass die Lizenzen, die wir als Paraclet Verlag besitzen
(Cd-Roms, Videos, Bücher) einen attraktiven Wert für andere Investoren
darstellen und dass diese Anteile von
den früheren Investoren übernehmen würden.
LIQUIDITÄTSPLANUNG
(Cash flow) VON 2007 bis 2010 (HOCHRECHNUNG FÜR 4 JAHRE) unter der Voraussetzung einer Expansionsfinanzierung von mind.
100.000 Euro Zahlen in Euro
|
Art der Bewegung |
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
2006 |
|
1. Einzahlungen |
|
|
|
|
|
|
1.1. Umsatz |
138.000 |
150.000 |
160000 |
170000 |
6,700.000 |
|
1.2. Anzahlungen |
-- |
|
|
|
|
|
1.3. Sonstige Einzahlungen |
-- |
|
|
|
|
|
1.4 Summe Einzahlungen |
138.000 |
150.000 |
160000 |
170000 |
6,700.000 |
|
|
|
|
|
|
|
|
2. Auszahlungen |
|
|
|
|
|
|
2.1 Material u Wareneinsatz |
9000 |
11000 |
13000 |
15000 |
740.000 |
|
2.2. Fremdleistungen |
5000 |
7000 |
9000 |
12000 |
460.000 |
|
2.3. Personal |
35000 |
37000 |
42000 |
47000 |
690.000 |
|
2.4. Leasing |
2000 |
2500 |
2800 |
2900 |
|
|
2.5. Kredittilgungen (Finanzspritze wird als
Eigenkapitaleinlage angenommen = Gewinnbeteilgg |
|
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|
2.6 Zinsen |
10000 |
12000 |
13000 |
15000 |
700.000 |
|
2.7 Sonstige Anzahlungen |
|
|
|
|
|
|
2.7.1 Sonstige Aufwendungen mieten, KFZ, Versichg., Werbg. Telef. Reisekosten,
Diverses (s Gewinn – Verlustrechg - Tabelle
für 2007 hier oben (Hier
Übernahme der restl. Posten aus dieser Tabelle |
38000 |
42000 |
46000 |
53000 |
1,850.000 |
|
2.9 Summe Auszahlungen |
99000 |
109500 |
125800 |
129900 |
5,430.000 |
|
|
|
|
|
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|
|
2.10 Investitionen extra |
14000 |
19000 |
23000 |
28000 |
440.000 |
|
2.11 Auszahlg (ges 2.9+2.10) |
113000 |
128500 |
148800 |
157900 |
5,870.000 |
|
2.12 Finanzierungsbedarf oder Überschuss (1.4 minus 2.11) |
+ 25000 |
+21500 |
+11200 |
+12100 |
830.000 |
Schlussbemerkung:
Wie schon erwähnt, basieren die obigen Zahlen bzw. Annahmen
auf einer Expansionsfinanzierung von etwa 100.000 Euro. Es kann natürlich auch
weniger investiert werden, dann müsst man halt einige hier aufgezeigte
Expansionsmöglichkeiten
auf später verschieben.
I)
Zur Person des Karl Vospernik
Etwa 33 Jahre selbständige internationale.
Medienerfahrung.
Werdegang (Biographie) des Karl Vospernik
in Stichworten:
Geb.
9.1.40 - österr. Staatsbürger. Ich bin
geborener Kärntner - aufgewachsen in kath. Familie im zweisprachigen
Gebiet an der Dreiländerecke. Volks-, Hauptschule in Kärnten. Bürolehre und
Abschlussprüfung - Villach/Klagenfurt. Bundesheer (Sanität). 2-jährige Hotelfachschule
Bad Hofgastein - Abschluss. Auslandspraxis in Hotels (frz. Schweiz, Italien,
Großglockner, England Vorbereitung auf
Handelsakademie - Matura Innsbruck (Abendkurse). Nach Matura / Abitur (1963)
Latein-Nachholung auf Uni Innsbruck und 2 Semester Volkswirtschaftsstudium.
Eintritt in Priesterseminar in Klagenfurt (Herbst1964) 3 Semester
Philosophie/Theologiestudium. Etwa
halbjähriger Aufenthalt in Frankreich bei der Gemeinschaft v. Charles de
Foucauld (Erfahrung von Ordenspostulat in der Welt der Arbeiter und Bauern – um
das einfache Leben Jesu in Nazareth etwas umzusetzen). Hernach Fortsetzung und Abschluß von Theologiestudium in Wien als
Laientheologe (1972 - Abschluss mit Absolutorium). In dieser Zeit auch 2 Semester
Parallelstudium an der Wiener Film- und Fernsehakademie. Ebenso
Religionsunterricht gegen Ende des Theologiestudiums während 1,5 Jahren in einer Wiener Handelsschule 197l Eintritt in die ital. Ordensfamilie der
"Gesellschaft vom Hl. Paulus" bei Rom. Der Orden ist international
spezialisiert im Massenmedien - Apostolat. Im Haus bei Rom ca. 10 Monate Postulat, dann Eintritt in das
einjährige Noviziat des Ordens in USA
(Ohio) Nach der USA Phase Fortsetzung meiner Laufbahn im Zweig der Säkularinstitute der Paulinischen
Ordensfamilie. Nach der ordensüblichen Disziplin legte ich in diesem
Säkularinstitut (benannt nach dem hl. Erzengel Gabriel , dem Patron für Radio
und Fernsehen) diverse zeitliche und
schliesslich die ewigen Ordensversprechungen (die traditionellen Gelübde
von Armut, Keuschheit, Gehorsam)
ab. In diesem Stand lebe ich seither. Säkularinstitut heißt ja - im kirchlichen
Rechtsverständnis: Die traditionellen Ordensgelübde in der Welt, in seinem
Beruf zu leben - ohne die sogen. "vita communis"
(Gemeinschaftsleben). Seit Ende l972 gründete ich auch - im Sinne unseres
Ordensapostolats bzw. unserer Ordensspiritualität eine eigene Firma und bin
seither internat. in der Verbreitung christlicher audio-visueller Medien
im deutschsprachigen Markt, in Slowenien und Kroatien bzw. in der
Lizenzvermittlung und dem internationalen Lizenzverkauf für die Video- bzw. TV
Rechte spezialisiert ist. Etwa 17 Jahre war meine Firma in Wien tätig, seit
l989 ist der Firmensitz in Kärnten.